02.08.2017

Mit Leistungsdruck im Sport umgehen – so macht sich Emma Stach mental stark

Sie ist die jüngste Spielerin mit 13 Jahren, als sie in der 2. Damen Basketball Bundesliga zum Einsatz kam: Emma Stach. Ein Jahr später stieg ihr Verein in die 1. Liga auf – und mit ihm Emma. Heute ist sie Damen-Basketballnationalspielerin bei den Gonzaga Bulldogs in den USA und kennt den Leistungsdruck im Spitzensport nur allzu gut. Kennengelernt haben wir uns in der Michael von Kunhardt Sport Akademie und ich freue mich sehr, dass ich Emma ein wenig ausfragen durfte, was ihre Vorbereitung auf Spiele und den Umgang mit Leistungsdruck angeht. Dieses möchte ich natürlich gerne mit Ihnen teilen:

Emma, seit wann spielst Du in den USA professionell Basketball?
Seit 2014.

War das schon immer Dein Wunsch oder ein großer Traum von Dir? Hast Du das bewusst oder unbewusst visualisiert?
Es war schon immer mein Wunsch. Als ich mit 9 Jahren mal interviewt wurde, habe ich schon damals gesagt: „Ich möchte mal in den USA Basketball spielen“, insofern habe ich es auch schon früh visualisiert. Außerdem war mir auch relativ früh klar, dass diese Kombination zwischen Profibasketball und Studium in den USA am besten umzusetzen ist.

Wie wurde der Traum dann Wirklichkeit? 
Nach einer U16 Europameisterschaft haben Colleges Kontakt mit mir aufgenommen – das heißt, Trainer besuchten mich auch zu Hause – und haben mich eingeladen, verschiedene Universitäten anzugucken und das Team kennenzulernen. Danach habe ich mich für Spokane entschieden.

Wie fühlst Du Dich, als deutsche junge Basketballspielerin in den USA spielen zu dürfen?
Eigentlich ganz normal. Besonders ist sicherlich, Heimspiele vor 6.000 Zuschauern zu haben. Das ist natürlich ein großer Unterschied zu Deutschland und man muss sich erst einmal daran gewöhnen.

Empfindest Du einen gewissen Leistungsdruck, immer die Leistung auf den Punkt abrufen zu müssen? Wenn ja, wie gehst Du damit um?
Schon seit frühester Jugend bin ich eigentlich diesem Druck ausgesetzt – mit 12 Jahren U17 Bundesliga, mit 15 Starting Five in der Damen Bundesliga. Somit war ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und mich mit Älteren bzw. Besseren zu messen. Druck konnte ich schon immer recht gut in Leistung umwandeln.

Was bedeutet für Dich mentale Stärke? Wie setzt Du sie im Sport ein? Was tust Du da für Dich in der Vorbereitung?
Mentale Stärke bedeutet für mich, Drucksituationen zu überstehen und voranzugehen, wenn es nicht gut läuft. Auch bei eigenen Problemen im Spiel trotzdem für die Teamkollegen unterstützend da sein. Dazu verfolge ich vor dem Spiel meine Gameday-Routine und visualisiere bestimme Szenarien.

Was tut der Verein für die Mannschaft im mentalen Bereich?
Zumindest bei uns am College gibt es die Möglichkeit, sich von einem Sportpsychologen unterstützen zu lassen. Dennoch ist dieses Thema – gerade in Deutschland – ausbaufähig.

Gibt es einen Unterschied zu Deutschland, wie in den USA mit Mentaltraining im Sport gearbeitet wird?
Während ich in Deutschland in sämtlichen Teams, inklusive der Nationalmannschaft, keinerlei mentale Unterstützung erfahren habe, wird die Möglichkeit in Amerika trotz vorhandenem Angebot relativ wenig genutzt. Dies liegt eventuell daran, dass viele sich mentale Schwächen nicht eingestehen wollen.

Wo siehst Du Dich in den nächsten Jahren? Was willst Du erreichen?
Nach meiner Zeit am College möchte ich in Europa spielen (Europapokal) und mich im A-Kader etablieren. Ich hoffe, dass ich durch das Basketballspielen viele unterschiedliche Länder, Kulturen und Sprachen kennenlernen werde. 

Stell Dir vor, Du bist gerade 80 geworden und blickst zurück ... was steht dann über Emma Stach z.B. in Wikipedia?
Ok ... lass mich mal kurz überlegen. Ich würde gerne Folgendes über mich lesen:

  • Emma Stach hatte im Verlauf ihrer Karriere das Glück, keine schweren Verletzungen erlitten zu haben.
  • Erstmals seit langer Zeit gelang es einer deutschen Damen Basketballnationalmannschaft, an den Olympischen Spielen teilzunehmen und Emma Stach war dabei.
  • Emma Stach war bei Teamkolleginnen und Gegnern stets als faire Spielerin und Vorbild im Training und Spiel bekannt.
  • Emma Stach konnte viele ihrer langjährigen Profierfahrungen an Nachwuchsspieler/innen weitergeben. Sie unterstützte über viele Jahre soziale Projekte, Hilfsorganisationen und eine Stiftung durch ihren völker- und kulturverbindenden Sport Basketball, mit Schwerpunkt Afrika.
  • Emma Stach blickt zufrieden und glücklich auf die vielen Jahre in Verbindung mit dem Basketballsport zurück.
  • Nach ihrer Basketballkarriere gelang Emma Stach der nahtlose Übergang in ihr sportpsychologisches Berufsfeld.

Ich danke Dir ganz herzlich für Deine Offenheit und Deine Aufrichtigkeit, liebe Emma.

 

 

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Testimonials


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Nach Durchführung der detaillierten Persönlichkeitsanalyse konnte ich Stärken und Schwächen wieder gut erkennen, und mich auf neue Ziele ausrichten. Durch das Coaching mit Anja Faras bin ich aus einer gefühlten Sackgasse, geschäftlich, als auch privat einen großen Schritt weitergekommen.

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Durch Anja Faras habe ich es geschafft, meine Konzentration zu erhöhen, aber auch meine Einstellung zum Kartsport zu ändern. Nun weiß ich, wie wichtig es ist, mental im Gleichgewicht zu sein, um die optimale Leistung zu erreichen.

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